Paretzer Dorfweihnacht

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Weihnachtsbasar in der Paretzer Scheune / Foto: Stiftung Paretz

Einfach mal raus – doch keine Idee wohin? Das idyllisch gelegene Paretz, Ortsteil der Stadt Ketzin, fühlt sich ein bisschen wie Urlaub an. Hier steht nicht nur das Lieblingsschloss von Königin Luise und Friedrich Wilhelm III., das Dorf besticht durch den hübschen Dorfanger, herausgeputzte Vorgärten und vor allem durch die geschmackvoll restaurierten Vierseitenhöfe. Darunter auch der Storchenhof Paretz am Ende der Hauptstraße. Weiterlesen

Da liegt Musike drin – im DINGsdaBUMMsda-Kartenspiel

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Es juckt in den Fingern und gern würde ich schon mal die zähnefletschende Katz-und Mauskarte zücken. Auch Belz und Bolz, Ding und Dong oder Ritsch und Ratsch liegen einladend frech und herausfordernd zum Spiel bereit. Doch bis Heiligabend bleibt „DINGsdaBUMMsda“ noch im Geschenkeversteck. Erst dann überreicht der Weihnachtsmann meinem Enkel den kleinen grünen Karton mit den bunten Vierecken und wir eröffnen gemeinsam das Spiel. Es darf laut werden unterm Weihnachtsbaum, denn diese Karten sind etwas ganz Besonderes: Sie sind musikalisch. Weiterlesen

Horst Krauses Lieblingsfilm: der meisterliche „Postmeister“

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Foto: Bernd Settnik/DPA

Er kommt nicht mit dem Motorrad und auch nicht mit Hund. Horst Krause hat seinen zu kleinen Helm und die Uniform an den Nagel gehängt und ist im Ruhestand. Nichts mehr mit Polizeiruf 110. Aber der sympathische Dicke bleibt dennoch aktiv. Am Freitag, den 18. Dezember besucht er das Filmmuseum und präsentiert in Cinéma privé seinen ganz privaten Lieblingsfilm. Geschossen wird darin auch – allerdings aus Verzweiflung und im Selbstmord. Weiterlesen

Geschenketipp für Spielfreunde

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In unserer Familie wird gespielt, seit ich denken an. Ob Zuhause, im Urlaub, bei Oma oder im Auto ─ für jede Gelegenheit gibt es das passende Spiel. Schon früh wurde die Familie in ein „Herzteam“, bestehend aus meiner Mama und mir, und ein „Gewinnerteam“ ─ klar, dass sich so die Männer nannten ─ geteilt. Urlaub für Urlaub wurde bei Kniffel, Canasta, Activity oder Boule um die weibliche oder männliche Vorherrschaft gekämpft. Seitdem freue ich mich immer wieder über die geselligen Runden, ob mit der Familie oder Freunden. Spätestens Weihnachten werden die Karten wieder gemischt. Und wer weiß, vielleicht liegt ja sogar ein neues Spiel unter dem Baum. Weiterlesen

Aus der Weihnachtsbäckerei: Florentiner (Mandelkekse)

T12Für ca. 25 Stück:
ca. 50 g getrocknete Cranberries fein hacken.
125 ml Schlagsahne, 70 g Zucker, 30 g Butter und 4 TL Honig aufkochen. 150 g Mandelblättchen und die gehackten Cranberries zugeben und ca. 3 Minuten unter Rühren kochen. Die Cranberries bringen Farbe und etwas Säure in die Mandelkekse. Alles in eine Schüssel geben und 2 EL Mehl unterrühren. Masse mit 2 feuchten Teelöffeln mit Abstand zueinander auf mit Backpapier belegte Bleche setzen und mit den Löffeln flach drücken (Durchmesser ca. 5-6 cm).
Im vorgeheizten Ofen bei ca. 180 Grad auf der 2.  Schiene von unten ca. 10 – 12 Min. goldbraun backen. Auf dem Blech abkühlen lassen. 50 g Zartbitter Kuvertüre und 50 g dunkle Kuchenglasur hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. Kekse zur Hälfte in die Schokolade tauchen, abtropfen und fest werden lassen. Rezept für Kokosmakronen

Weihnachtswald im Kutschstall

T10Der Weihnachtsbaum meiner Kindheit wirkte wie ein silberner Umhang, der sich verheißungsvoll ausbreitete und die Stube zum Glitzern brachte. Die Kugeln schimmerten im matten Glanz, das Lametta hing bleischwer in feinen Fäden am Tannengrün. Inzwischen geht es bunter bei uns zu: Zum Silber gesellen sich rote Schleifen und viele Strohsterne. Das Lametta bleibt in der Kiste. Weiterlesen

Jede Nacht mit „Weltrekord“

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Waren Sie schon mal in einer Küche mit Rezepten für Druckplatten? Und, können Sie sich vorstellen, dass Papierbahnen schneller rasen als Usain Bolt bei seinem Weltrekord über die 100 Meter? In einer der größten Zeitungsdruckereien Brandenburgs werden in den Abend- und Nachtstunden 125.000 Exemplare der Märkischen Allgemeinen Zeitung (MAZ) und eine Teilauflage von Deutschlands renommierter überregionaler Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) gedruckt. Jeden Dienstag und Donnerstag sind Leser und andere Interessierte zu 18:30 Uhr eingeladen, das moderne Druckzentrum kennenzulernen und dabei auch gegen 19:30 Uhr den Andruck der ersten neuen MAZ zu verfolgen. Natürlich führt der etwa zweistündige Besuch auch in den riesigen Papierkeller mit seinen bis zu 1,6 Tonnen schweren Papierrollen und auf den Leitstand der beiden Rollenoffset-Druckmaschinen, informiert direkt vor Ort über die Herstellung der täglich weit über 1000 Druckplatten und gewährt Einblick in die nächtliche Weiterverarbeitung der Zeitungen zum „Briefkastenformat“.

Na, neugierig geworden? Wenn Sie selbst dabei sein möchten, oder noch schnell vor Weihnachten jemanden mit einer solchen Einladung überraschen wollen, empfiehlt der Kultursegler einen Blick auf www.maz-online.de\\fuehrungen. Sie können aber auch gleich telefonisch beim Leserservice der MAZ unter 0331/2840–0 oder per Email (veranstaltungen@maz-online.de) buchen. Übrigens: Die wirklich sehr informative Führung ist für MAZ-Abonnenten einschließlich einer Begleitperson kostenlos. Alle anderen Interessenten zahlen 4 Euro, ein absolut fairer Obolus, wie wir meinen.