Potsdamer, raus auf die Straße – zur Fête de la Musique!

Umsonst und (meistens) draußen: die Fête de la Musique | Foto: Rd Höhne

Am Mittwoch ist es soweit. Traditionell zur Sommersonnenwende und der kürzesten Nacht des Jahres steht mit der Fête de la Musique auch dieses Jahr wieder ein klangvolles Kulturhighlight am 21. Juni an. Ein Fest der Musik, im wahrsten Sinne des Wortes, denn gefeiert wird die Fête wie immer auf dutzenden, über die ganze Stadt verteilten Bühnen, wo an mitunter auch ungewöhnlichen Orten unzählige Musiker, Bands und DJs das Publikum locken. Dabei geht vor allem um eines: die Freude an handgemachter Musik in all ihren Farben, und zwar für jeden! Hinter dem Festival, das parallel in hunderten Städten auf der ganzen Welt stattfindet, steht der Grundgedanke, alle Konzerte frei zugänglich und kostenlos zu veranstalten, während sämtliche Musiker ohne Gage spielen. Profitieren soll – zumindest finanziell – niemand. Dass es sich trotzdem mehr als lohnt, zeigen nicht nur die Tausenden Besucher der Vorjahre. Auch Veranstalter und Bands reißen sich geradezu um die Fête de la Musique in Potsdam.

Der Kultursegler (KS) sprach mit Ulrike Oehmichen (U) und Luisa Richter (L) vom Kulturtänzer e.V., der die Potsdamer Fête nun schon zum 13. Mal organisiert.  Weiterlesen

Das große Reale, das große Abstrakte: Geliehene Kostbarkeiten „Von Hopper bis Rothko“ im Barberini

In die leuchtende Abstraktion getrieben: „Die rote Sonne“ von Arthur Dove

Die Wände sind neu gestrichen und geben als taubenblauer Hintergrund den Gästen aus Amerika ihren kraftvollen Auftritt: Sie werden als „Kronjuwelen“ gehandelt, sind aber zumeist für uns noch ungeschliffene Diamanten. Kein Grund, den unbekannten „Fremden“ nicht die Aufwartung zu machen, zumal sich überraschende Verwandtschaften mit berühmten Europäern wie Matisse oder Cezanne ablesen lassen.

Die am morgigen Samstag im Museum Barberini beginnende Ausstellung „Von Hopper bis Rothko“ nimmt uns mit in die Weiten der Rocky Mountains, an den Pazifik oder in die enge Großstadt von New York oder Washington. Dorthin zog es die Künstler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren Staffeleien, um die Farben und Formen hautnah einzufangen. Anfangs ganz dicht dran an der Natur, später in freien Flächen abstrahierend. Berge, Schluchten, Himmel lösten sich auf in großen Farbfeldern. Weiterlesen

Kultur mit Kulisse – Fahrradkonzert der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci

Auftakt des Fahrradkonzerts am Alten Markt / Foto: So

Sieben Seen, sieben Kirchen, 24 Konzerte, 20 Orte – das ist das ambitionierte Programm des diesjährigen Fahrradkonzerts der Musikfestspiele Potsdam Sanssouci, das am vergangenen Sonntag in achter Auflage stattfand. 1500 gut gelaunte Radler schwangen sich bei schönsten Sommerwetter auf ihre Drahtesel, um auf 33 bzw. 24 Kilometern in den Genuss der vollen Packung Kultur zu kommen. Weiterlesen…

Über grausame Mahlzeiten und Liebesgezwitscher: Hanns-Josef Ortheil und Denis Scheck bei LIT:potsdam

Kultur am lauschigen Ort: Das Gartenreich der Villa Jacobs lädt zu Lesung, Wein und Gesellgkeit ein. Foto: LIT:potsdam

Wir haben die Decke abgewählt und uns für einen Sitzplatz entschieden. Auch für bewegte Frauen, die wöchentlich Bauch, Beine und Po tapfer malträtieren, lässt sich eine gewisse Abnutzung nicht leugnen. Also setzen wir uns am 7. Juli bequem auf einen Stuhl, lehnen uns samt unserer Trainerin Sybille entspannt zurück und lauschen im Gartenreich der Villa Jacobs den wohlfeilen Sätzen des Schriftstellers Hanns-Josef Ortheil. Diese Lesungen während des Festivals LIT:potsdam in der Weite des historischen Parks mit dem traumhaften Blick auf den Jungfernsee stehen inzwischen jedes Jahr auf unserem Kulturplan. Weiterlesen