"Ein löblich cristlich werk": Vortrag über Luthers Lehren in Schlesien

31. Mai 2017 - 18:15

144 67 Potsdam

Schlesien gehört zu den Kernländern der Reformation. Diese setzte dort früh ein und breitete sich rasch aus. Ende des 16. Jahrhunderts bekannte sich der überwiegende Teil der Bevölkerung zu den Lehren Luthers. Der schlesische Protestantismus war gemäßigt und auf Ausgleich bedacht. 1526 fiel das Land als Teil der böhmischen Krone durch Erbfolge an das katholische Haus Habsburg, das schon während des Dreißigjährigen Krieges die Gegenreformation vorantrieb. Trotzdem aller Repressionen blieb Schlesien weitgehend evangelisch. Diese besondere Situation spiegelt sich auch in der Kunst, vor allem in einer spezifischen Kirchenlandschaft wider.

Darüber berichtet Prof. Dr. Jan Harasomowicz, ein ausgewiesener Experte der schlesischen Kunstgeschichte, insbesondere der Epoche der Reformation, in seinem Vortrag: „Ein löblich cristlich werk“. Die fürstliche, ständische und städtische Reformation in Schlesien.

Am Mittwoch, 31. Mai, 18:15 Uhr, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG), Am Neuen Markt 9

Eintritt 5 Euro/ 3 Euro ermäßigt, für Schüler und Studierende frei