Ein Rebell und Popper erzählt über seine ganz eigene DDR-Welt: über „Düsterbusch – City Lights“

Mähdrescherfriedhof Haus Alex
Der Mähdrescherfriedhof am Haus von Alexander Kühne. Dieser Totenstille trotzte der Spreewälder Querkopf in poppiger Aufruhr. Über seine Erinnerungen an eine rebellische Jugendzeit in der DDR schrieb er den autobiografisch gefärbten Roman: „Düsterbusch. City Lights“.    Foto: privat

Dieser Roman, diese Geschichte, ist wie ein lebenspraller Nachruf auf David Bowie und die DDR, wie sie nur ein echter Rebell und Popper zustande bringt. Respektlos, aneckend, ohne Schnörkel. Selbstironie statt gallige Schwermut. Sie fließt aus dem Herzen des leidenschaftlichen Trotzkopfes Alexander Kühne, der zwischen Dorfkonsum und Mähdrescherfriedhof groß geworden ist, lieber Kohlen schippte als zu funktionieren: Lehrerkind und Versager zugleich, permanent im Aufstand gegen die Norm des grauen Durchschnitts. Dieser Möchte-Gern-Bowie mit flotter Tolle lebte seinen Traum, eines Tages sein hinterwäldlerisches Spreewald-Dorf zu etwas ganz Besonderem zu machen: zum Szenetreff der Popmusik, der es spielend mit Clubs in Berlin aufnimmt: zu Düsterbusch mit City Lights. Weiterlesen