Hinein in die Offenen Ateliers: Fragen und Mitmachen erwünscht

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Bildende Kunst und Musik im Dialog. Malou von Simson gestaltete im vergangenen Jahr zum Tag des Offenen Ateliers eine Eisskulptur. Auch am kommenden Sonntag gibt es viele originelle Ideen. Foto: Sebastian Gabsch

Rund 130 Künster beteiligen sich in diesem Jahr am Tag des Offenen Ateliers in Potsdam. Oh je. So viele, wie noch nie. Das macht es für den Besucher nicht leichter. Wohin lenke ich meine Schritte, was verspricht, am Spannendsten zu werden?!

Gespräche mit Künstlern sind eigentlich immer ein Gewinn. Man dringt in Geheimnisse vor, die ein Kunstwerk begreiflicher werden lassen, ihre Magie entblättern. Wie wird welche Farbe aufgetragen: mit dickem Pinsel oder bloßer Hand, in mehreren Schichten oder hauchdünn? Folgt der Maler seiner Intuition oder einem festen Plan? Was müssen Keramiker beachten, wenn sie ihre Tonschöpfung  dem Brennofen anvertrauen? Was ist der entscheidende Augenblick für einen Fotografen? Viele Fragen, die Sie am Sonntag los werden können. Denn mehr Wissen lässt mehr sehen. Weiterlesen

Potsdam erleuchtet

Lichtertag

 

Es ist matschig, grau und ungemütlich. Nur ungern setzt man da einen Fuß vor die Tür; zieht sich lieber auf die Couch zurück und wartet mit Blick auf den Tulpenstrauß geduldig auf den Frühling. Auch für das kommende Wochenende sind nichts als dicke Wolken angesagt. Nicht eine Sonnenstunde soll uns vergönnt sein. Auch wenn zunächst also nichts nach in die Kälte zu locken scheint, so sollte man doch einen Gang nach draußen wagen – „unterwegs im Licht“. Denn unter diesem Slogan erstrahlt am Samstag Potsdams historische Mitte. Weiterlesen

Blick in das neue Kreativ-Epizentrum der Stadt

Rechenzentrum
Büros zu Ateliers: Wo bis vor kurzem noch die Zahlen regierten, können sich nun kreative Köpfe ausleben. Foto: ro

Seit einige Wochen füllt sich das alte Rechenzentrum in der Potsdamer Innenstadt mit neuem Leben. Dort, wo früher – etwas dröge anmutend – Zahlen und Statistiken in schon leicht angegilbten Büros verarbeitet wurden, entsteht derzeit das neue „Kreativ-Epizentrum“ der Stadt.

Die Idee zu diesem Projekt entstand vor knapp zwei Jahren, als feststand, dass die Alte Brauerei am Fuße des Brauhausberges – seit vielen Jahren das Domizil von Bands, Künstlern und anderen Kreativen – zu exklusiven Wohngebäuden umgebaut werden würde. Die Kündigung für die Mieter kam zu einer Zeit, als auch die Zukunft für andere Häuser, wie der Scholle 51 in Potsdam-West oder des Kunsthauses sans titre in der Französischen Straße, ungewiss war. So entstand die Kulturlobby, ein Zusammenschluss verschiedenster Engagierter, die sich für eine neue, bezahlbare Bleibe für die Künstler einsetzte. Mit Erfolg. Weiterlesen