In der Weihnachtsbäckerei … Lilis Stollen

Zugegeben, wir sind etwas spät dran. Die Profis backen ihre Stolle – ja, bei uns hieß es immer Stolle und nicht Stollen – vermutlich schon im November. Aber ähnlich wie es mit den Geschenkeeinkäufen ist, verhält es sich auch mit der Zeit fürs Backen. Plätzchenbacken steht noch immer auf meiner To-Do-Liste vor Weihnachten. Wie viele Tage bleiben mir dafür eigentlich noch? Vielleicht geht es Euch ähnlich und Ihr fühlt Euch von Lilis Rezept doch noch inspiriert, den Ofen anzuschmeißen. Wusstet Ihr, dass es den Christstollen schon seit über 700 Jahren gibt und er zu den so genannten Gebildebroten gehört? Er soll in seiner Form einem eingewickelten Baby ähneln und damit das Christkind symbolisieren. Auch der weiße Puderzucker ist nicht ohne Grund eine wichtige Komponente. Bei der Bedeutung gehen die Meinungen jedoch auseinander. Manch einer sagt, er steht für den Schnee aus der Weihnachtsnacht. Die meisten sind sich jedoch sicher, dass er an die Tücher erinnert, in denen das Kind eingewickelt wurde. (so)

Und nun Lilis Rezept für einen Weihnachtsstollen

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
120 g Zucker
1/4 l Milch
125 g Butter
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Zitronenschale
50 g Orangeat
50 g Zitronat
250 g Rosinen
100 g gehackte Mandeln (evtl. am Vortag in Rum einlegen)

Das Mehl in eine Schüssel geben. Die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen, zum Mehl geben, alles gut vermischen und ca. 20 Minuten gehen lassen.
Die Butter in der restlichen Milch zerlassen und mit den übrigen Zutaten zum Teig geben. Alles kräftig durchkneten bis der Teig leicht von den Fingern geht, mit einem Tuch abdecken und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Wenn der Teig gut aufgegangen ist, alles nochmal gut durchkneten und in eine Stollen- oder in eine runde Kuchenform geben und nochmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.
Inzwischen den Backofen vorheizen und ca. 60 Minuten bei 175 Grad backen.
Auf einem Rost abkühlen lassen und noch lauwarm mit reichlich flüssiger Butter einpinseln. Anschließend mit Puderzucker je nach Geschmack bestreuen.

Lasst es Euch schmecken!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.