Forschen. Entdecken. Mitmachen.

Computer mit menschlichen Eigenschaften werden auch an der TH Brandenburg entwickelt (Foto: THB Mrkor)

Den Klang des Universums hören. Zum Licht der Sterne fliegen. Mit Fontane Geburtstag feiern. Und humanoide Roboter treffen.

Klingt nach einer Mischung aus Science-Fiction und Reise in die Vergangenheit. Und tatsächlich ist es dieser Spagat, der neben der Themenvielfalt den Potsdamer Tag der Wissenschaften ausmacht. Am 13. Mai werden bereits zum fünften Mal Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 40 Potsdamer und Brandenburger Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Schulen zusammenkommen, um Interessierten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag zu gewähren. Weiterlesen

„STILBLÜTEN“ – Kunst- und Kreativmarkt im Rechenzentrum

Das Titelbild, ein Stempeldruck, stammt von Verena Postweiler – Mieterin im Rechenzentrum seit über einem Jahr.

Torschusspanik, weil Du noch keine Ostergeschenke hast? Obwohl ich meine Familie wie meine Westerntasche kenne, fehlen mir auch noch die richtigen Ideen. Das wird sich am kommenden Samstag vielleicht ändern. Kunstinteressierte und Geschenksuchende sollten sich in Halbachtstellung begeben, denn der Stilblüten-Frühlingsmarkt am Samstag bietet einige Blüten mit Stiel. Nein Stil!

Wie jetzt? Im Rechenzentrum Potsdam werden natürlich keine falsch oder komisch formulierten Redewendungen zum Besten gegeben, nein, hier geht es um sprießende Kreativität, um Kunst in voller Blüte. Weiterlesen

Leuchte Licht mit hellem Schein

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Kettenbriefe machen die Runde: Per Whatsapp tanzen und springen Weihnachtsmänner mehr oder weniger lustig durchs Handy. Einen dieser „Briefe“ habe ich geteilt: Er rief nach dem Attentat in Berlin zu einer Lichterkette für Liebe, Frieden und Menschlichkeit auf. Jeder wurde gebeten, eine Kerze ins Fenster zu stellen: mit dem Traum, ganz Europa möge leuchten. Feuer als Quelle des Lichts und der Wärme. Ich stellte eine Kerze ins Fenster, zündete sie an und hatte für einen Moment das Gefühl, etwas tun zu können. Heute Abend leuchten Tausend Kerzen – hell wie ein Dom. Besinnen wir uns gemeinsam auf die Kraft der Familie und der Freunde. Auf die leisen Töne des friedlichen Miteinanders.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein gesundes und friedliches Weihnachtsfest und bedanken uns für die gemeinsame Zeit des Kultursegelns!

Glühwein schmeckt auch bei 10 Grad! Weihnachtsmärkte in Potsdam und Umgebung

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Advent am Audimax – Weihnachtsmarkt der Uni Potsdam am 7. Dezember. Foto: Karla Fritze

Den Herrnhuter Stern habe ich bereits letztes Wochenende ins Fenster gehängt. Auch die ersten Tannenzweige wurden in der Wohnung verteilt und am Spekulatius konnte ich im Supermarkt auch nicht mehr vorbeigehen. Selbst den ersten Glühwein gab es bereits vor ein paar Wochen auf der Terrasse meiner Eltern. Da waren es allerdings noch knackige Temperaturen um die 0 Grad, wie es sich fürs Glühweintrinken gehört.

Bei lauen 10 Grad zu Last Christmas über die Brandenburger zu schlendern, fühlt sich wie jedes Jahr zu Beginn der Adventszeit irgendwie falsch an. Mal abgesehen von den grausigen Elchgesängen und dem schrillen Weihnachtsblingbling, von denen man sich auf kommerziellen Weihnachtsmärkten wie diesen zum Teil belästigt fühlt.

Doch Weihnachtsmarkt ist nicht gleich Weihnachtsmarkt. Und deswegen habe ich mal recherchiert, wo man im diesen Jahr besinnlich in die Adventszeit eintauchen kann. Weiterlesen

Und noch ein lächelndes Vollmondgesicht: Wenn Bildchen zu uns sprechen

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Wer „whatsappt“ oder chattet, kommt an ihr nicht vorbei: der bunten Welt der Emoticons.

Der Rekordinhaber ist mein Enkel. Er hat es auf 35 gebracht: ein Schweif aus Sternen, Sonne und Mond. Der ganze Himmel vereint auf meinem kleinen Display. Bei meinen Freundinnen sind zwinkernde Smileys mit Kussmund, Herzaugen und Schmollmund heiß im Kurs. Und eine schlicht lächelnde Sonne macht sich ohnehin verdammt gut als Übergang zwischen verschiedenen Absätzen. Das Auge sieht eben mit. Und die so genannten Emoticons – Symbole, die verwendet werden, um Stimmungs- und Gefühlszustände auszudrücken – bringen Farbe ins grau-weiße „Papier“ der Elektronik-Briefe. Gut gelaunt wird geschrieben und „gemalt“, was das Zeug hält. Her und hin und hin und her und jeder möchte das letzte Wort haben – gern mit dem dicken aufmunternden Daumen als Schlussakkord. Wer schreibt, der bleibt. Daran hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Nur die Form wandelt sich.
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Ein Suchender zwischen den Welten. „Widerständige Bilder“ von Peter Weiss im Filmmuseum

Peter Weiss
Selbstbildnis von Peter Weiss im Jahr 1938

Er fuhr an den Ort, für den er bestimmt war und dem er entkam: nach Auschwitz. Das war 1964. Die Eltern von Peter Weiss erkannten rechtzeitig, dass sie als Juden Deutschland verlassen müssen, um zu überleben. Peter Weiss nahm an den Auschwitz-Prozessen in Frankfurt teil, schrieb anschließend das dokumentarische Theaterstück „Die Ermittlung“. 1965 wurden diese Gesänge über die Hölle auf Erden an 15 Theatern zeitgleich uraufgeführt: einmalig in der deutschen Theatergeschichte. Auch in Potsdam gelangte es auf die Bühne. Peter Kupke, späterer Intendant des Hans Otto Theaters, inszenierte es. Er wird dabei sein, wenn Anfang Oktober anlässlich des 100. Geburtstages von Peter Weiss das internationale Symposium „Ermittlungen“ stattfindet.

Eine Lesung seines Dokumentarstücks „Die Ermittlung“ fand 1965  in der DDR-Volkskammer statt und wurde mitgeschnitten.  Einige dieser Szenen sind in der Foyerausstellung im Filmmuseum  zu sehen, die am kommenden Freitag, den 30. September um 19 Uhr eröffnet wird. Weiterlesen

Oldies, Caipi, Salsa – Potsdams ganz besondere Sommernacht

Die 12. Potsdamer Erlebnisnacht lockt die Menschen auf die Straße | Foto: potsdamer-erlebnisnacht.de
Auch die 12. Potsdamer Erlebnisnacht wird die Menschen wieder auf die Straße locken
Foto: potsdamer-erlebnisnacht.de

Es ist ein verlässliches Rezept, das nunmehr schon zum 12. Mal Zehntausende auf das Potsdamer Straßenpflaster treibt. Mit einer Mischung aus Kultur, Shopping, vor allem aber aus Musik und kulinarischen Angeboten ist die Potsdamer Erlebnisnacht ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Hauptstadt. Das Großevent versetzt am 30. Juli eine Sommernacht lang die Innenstadt zwischen Luisenplatz und Holländerviertel wieder in einen feierfreudigen Ausnahmezustand. Man darf auch diesmal gute Unterhaltung mit kühlen Drinks, aber vermutlich keine allzu großen Überraschungen erwarten. Nach dem Motto „never change a running system“ wird nur wenig experimentiert – dies sollte der Stimmung aber keinen Abbruch tun. Und Neues gibt es auch dennoch zu erleben. Wir haben uns im Programm schon mal ein wenig umgeschaut.

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Lesung auf dem Feuer: Mit Fontane in der alten Ziegelei Glindow

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Gelesen wird allerorten, ob in Galerien, Buchhandlungen oder Gärten. Hier, in der alten Ziegelei Glindow, trifft indes die Kraft des Wortes auf die Kraft der Muskeln und des Schweißes. Während die Handstreicher die schweren nassen Tonbatzen in Holzformen wuchten, in die Ecken drücken und mit Draht abstreichen, lesen die Schauspieler Teo Vadersen und Andraes Hueck vom Poetenpack Texte von Fontane. Nicht irgendwelche, sondern die, die der Dichter einst an Ort und Stelle notierte. Weiterlesen

Sommercooler Ferienspaß mit WhatsArt: Jetzt anmelden!

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Hier sind Balance, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit gefragt: beim Bewegungkunst Parkour. Für Kids ab 12!

Schade, dass ich nicht mehr 12 bin. Oder gut so: Sonst müsste ich mich entscheiden für eines der tollen WhatsArt-Angebote. Gehe ich mit den Asphalt Piloten durch die Stadt und erforsche mit der Kamera Ecken und Winkel, die mir noch nie so richtig aufgefallen sind? Springe ich über Bänke, Treppen oder Mauern und mache meine Stadt zum Bewegungsabenteuer? Oder baue ich mir einen Riesen, der mit mir gemeinsam die Wände hochgeht?

Vom 25. bis 29. Juli bieten fabrik, T-Werk und Waschhaus zehn Workshops an.  Weiterlesen

Sektlauniges Hüpfen über die Gräben der Selbstzweifel: eine kurzweilige Lesung in der Kulturgarage Werder

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Sie schlagen aus ihren einstigen Niederlagen im Bewerbungsmarathon kreatives Kapital: das Duo eve&tulipa, alias Julia Zimmermann und Clarissa Scheve .

Hier wird jeder mit Handschlag begrüßt: Hinter dem alten Metalltor in Werders Eisenbahnstraße 190 öffnet sich ein blüh-buntes Eldorado der Geselligkeit. Gabriele Zimmermann mit der wilden Lockenmähne hat im dicht umbauten Innenhof ihre kleine Musikschule angesiedelt. Während sie ihren Schülern die Flötentöne beibringt, können sich die wartenden Eltern an das überschäumende Blumenmeer in Töpfen, Kübeln, Trögen oder Wannen erfreuen. In den Sommermonaten lädt sie zudem im zweiten Jahr mit Tochter Julia in die Kulturgarage ein. Weiterlesen