„EIN NACHMITTAG FÜR DAS SCALA“: Am 24. April wird bei Musik und Film Geld für neue Kino-Technik gesammelt

10
Hineinspaziert. Dieser Kulturpalast besticht durch seinen Charme aus alten Kintopp-Zeiten und Aufbruchstimmung. Foto: Nathan Zaghdoud

Das „Picknick mit Bären“ teilten wir mit nur acht Gästen. Dennoch fühlten wir uns wohl: in der gut beheizten Loge mit gekühltem Riesling und knackigem Popcorn. Dieser Film über die letzte Mutprobe im Alter war zwar – ähnlich wie seine Hauptdarsteller Robert Redford und Nick Nolte − nicht mehr taufrisch, aber durchaus sehenswert. Gern würde Scala-Betreiber Gösta Oelstrom indes mit aktuellen Kinohits das Publikum anziehen. Allein es fehlt die Technik, die große Verleiher voraussetzen, um ihre neuesten Filme spielen zu lassen. Doch die kostet 50 000 Euro. Die Hälfte davon würde zwar Medienboard Berlin-Brandenburg fördern, doch für den anderen Teil muss das Scala selbst aufkommen. Deshalb lädt Gösta Oelstrom am Sonntag, den 24. April um 16 Uhr zu der Benefizveranstaltung: „EIN NACHMITTAG FÜR DAS SCALA“ ein. „Dort sammeln wir bei freiem Eintritt Geld für die technische Umstellung der Kinoprojektionsanlage. Es gibt ein musikalisches Rahmenprogramm, wir versteigern Kinoinventar, Plakate, CDs von Künstlern, die bei uns aufgetreten sind, und vieles mehr. Außerdem zeigen wir Trailer von Filmen, die wir demnächst aufführen, sowie musikalische Highlights aus unserem Programm.“ Weiterlesen