Seerosen, Heuhaufen und dampfende Loks. Mit Monet auf Reisen. Zwölf Stationen im Museum Barberini

Monets Seerosen in Giverny Foto Museum Barberini

Schon lange steht es auf meiner Reisewunschliste: das französische Dörfchen Giverny. Der Grund ist klar. Ich möchte Monets Gartenidyll nicht nur auf seinen Bildern bestaunen, sondern mit eigenen Augen den Seerosenteich ergründen, über die japanische Brücke schlendern, den Rosen- und Lilienduft einatmen. Doch natürlich sind es zuvorderst die gemalten Farbgiganten des Impressionisten, die das Herz elektrisieren. Monet war eben der Meister des Moments und der Genauigkeit, der die Magie von Licht und Schatten auf seine Leinwand bannte. Wie das selbst angelegte üppig glänzende Grün mit dem zarten Blütenteppich. Monet soll einen seiner Gärtner sogar damit beauftragt haben, jeden Morgen die Seerosenblätter zu putzen, um sie vom Ruß der nahen Eisenbahn zu befreien. Zwölf Orte des vielreisenden Monets gibt es nun im Museum Barberini zu bestaunen.

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Gespenstertanz der Albträume: Die Potsdamer Autorin Grit Poppe stellt ihren neuen Roman „Angstfresser“ vor

Grit Poppe liest aus ihrem druckfrischen Roman "Angstfresser" © Gregor Baron

Wohin mit der Angst, wenn sie sich wie schwarze Girlanden über die Tage und Nächte legt? Die Potsdamer Autorin Grit Poppe erzählt von einem Angstfresser, der mit seinen Saugnäpfen die dunklen Gedanken aus dem Blut ziehen kann. Der Leser spürt ihn fast selbst, diesen Vampir, der mit jedem Zug das Seelengift aus dem Körper schlürft. Wie bei Mira. Der Schuss in ihrem Kopf wird allmählich leiser. Er wurde 1986 von einem Grenzsoldaten auf das 15-jährige Mädchen abgefeuert. In Klein Glienicke, der eingemauerten Idylle, in der der Schrebergarten neben dem Todesstreifen liegt. Die Kugel schlägt fehl. Doch noch Jahrzehnte später ist sie zu hören: bei Mira und auch bei Hans, dem sie über die Mauer folgen wollte. Und der sie zurückließ. Grit Poppes neuer Roman „Angstfresser“, den sie am Donnerstag in der Villa Quandt vorstellt, seziert messerscharf die Vergangenheit, erzählt aber auch von neuen Ängsten, die mit den alten einen Gespenstertanz der Albträume aufführen.

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Tom Schilling & The Jazz Kids im Waschhaus +++ Wir verlosen 1×2 Freikarten! +++

Am 20.2. im Potsdamer Waschhaus: Tom Schilling & The Jazz Kids | Foto: Promo © Puria Safary

„Neue Lieder über die Liebe und den Tod“: Sie sind das Ergebnis der musikalischen Schaffenskraft von Schauspieler Tom Schilling und der Zusammenarbeit mit den Musikern von The Jazz Kids, die er während des Filmdrehs zu „Oh Boy“ kennenlernte. Am 20. Februar ist das spannende Musikprojekt live im Potsdamer Waschhaus zu sehen. Wir verlosen dafür Freikarten!

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Flower Power mit Friedrich – Karten-Run auf die Musikfestspiele Sanssouci und auf das Schlosstheater im Neuen Palais

© Musikfestspiele Potsdam Sanssouci/ Gemälde: analog Credit

Friedrich der Große mit pinkfarbener Hippie-Brille und dickem Joint in der Hand. Oha, wenn das mal nicht die Gemüter spaltet. Die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci sind seit 2019 in den Händen der Meisterflötistin Dorothee Oberlinger. Mit ihr scheint eine neue Ära des jährlich stattfindenden Festivals eingeläutet worden zu sein. Und auch das Programm 2020 scheint gut anzukommen. In nur wenigen Tagen wurde bereits über ein Drittel aller Karten des am 12. Juni beginnenden Festivals verkauft. Unter dem diesjährigen Motto „Flower Power“ versammeln sich lupenreine Schlosskonzerte mit Barockmusik – endlich auch wieder im sanierten Schlosstheater im Neuen Palais – ebenso wie Open Airs mit lustvollem Genremix. Ein Spagat, den das Plakatmotiv des als Hippie verkleideten Friedrich II. aufgreift.

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