Bulgakows „Hundeherz“ klopft auf dem Pfingstberg – Ton und Kirschen laden zum Volkstheater im grellbunten Scheinwerferlicht

 Ton-und-Kirschen-spielt-Hundeherz Foto: Jean-Pierre-Estournet

Ton-und-Kirschen spielt Hundeherz
Foto: Jean-Pierre-Estournet

Für mich ist es der Ort mit der schönsten Aussicht. Gern steige ich die Stufen der schmalen Wendeltreppe hinauf, um hoch oben vom Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdams Seenlandschaft einzutauchen.

Wer sich in dieser Woche zu diesem Aussichtsschloss begibt, wird gleich doppelt belohnt. An drei Abenden gastiert dort das internationale Wandertheater Ton und Kirschen mit seiner hoch gelobten Bulgakow-Inszenierung „Hundeherz“.→ weiterlesen

Mit dem Rad unterwegs im Oderbruch – durch Idyllen und „Schuldige Landschaften“

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Bewegt in der Natur

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Ich bin gern mit dem Fahrrad unterwegs. Es darf aber nicht in Anstrengung ausarten. Natürlich kämpfe ich mich auch mal einen kleinen Berg hoch, halte dem Gegenwind stand, der ohnehin immer dort aufkreuzt, wo ich gerade bin. Dennoch muss der Spaß überwiegen.

Mein jüngstes Radfahr-Wohlfühl-Erlebnis hatte ich im Oderbruch. Auf einer Route, bestens geeignet für ein Wochenende.→ weiterlesen

„Der verliebte kleine Stier“ kommt in den Q-Hof

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Verliebt bis über beide Ohren: Der kleine Stier. Foto Theater o.N.

Er ist klein und verträumt und hat so gar keine Lust zu kämpfen. Fernando ist anders als seine gleichaltrigen Artgenossen, die gerne streiten und ihre Kräfte messen. Fernando verbringt seine Zeit viel lieber auf der Wiese und berauscht sich an der Schönheit der Blumen und Schmetterlinge.→ weiterlesen

Gewitzt: Karaseks Buch „Das find ich aber gar nicht komisch!“

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Foto: Sven Teschke / Lizenz: Creative Commons CC-by-sa-3.0 de

Kennen Sie den? Sagt ein Achtzigjähriger zu einem anderen Achtzigjährigen: „Sag mal, wie hast du es geschafft, das bildschöne 22-jährige Model zur Heirat rumzukriegen?“ Antwortet der andere: „Indem ich ihr vorgelogen habe, ich sei neunzig.“ Kein Totlacher, aber ein nettes Witzchen, eine „mörtelmäßige“ Geschichte, meint Hellmuth Karasek, der sie mit in sein Buch „Das find ich aber gar nicht komisch“ aufgenommen hat. Ein Alterswitz, der gut zum Wiener Hofball passe, zu den ewig jungen Playboys, gut betucht und mit einer abstrusen Sehnsucht nach der ewig währenden Liebe und der unerlöschlichen Lendenkraft. Und wohl auch zu dem 81-jährigen Schwerenöter Karasek selbst.→ weiterlesen